Teil 2: Erfolgsfaktoren Kreditkarten-Portfoliomigration

Kreditkarten Portfolio Migration

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In der Artikelserie über Erfolgsfaktoren bei der Kreditkarten-Portfoliomigration sind wir im ersten Teil auf die Motivation, Herausforderungen und Zielsetzung einer erfolgreichen Kreditkarten-Portfolioübertragung eingegangen.
In diesem zweiten Teil soll es um grundsätzliche Eckpunkte gehen, die vor der Übertragung eines Kreditkarten-Portfolios beachtet werden sollten:

Gemeinsames Verständnis der Migrationsziele

Zu Beginn müssen die Ziele des Migrationsvorhabens eindeutig definiert werden. Die Kern-Frage ist ganz simpel: Was wollen wir mit der Migration wie erreichen? Die Antwort auf diese Frage sollte verschriftlicht und mit den Beteiligten abgestimmt werden. Im weiteren Projektverlauf dient dies als Leitfaden für die Migrationsstrategie, Projektorganisation und die einzelnen Projektphasen.
Ebenso müssen die technischen, operativen und organisatorischen Rahmenbedingungen herausgearbeitet und mit den Beteiligten abgestimmt werden.

Analyse der geplanten Portfoliomigration

Um die Auswirkungen der späteren Kreditkarten-Portfolioübertragung im Vorhinein einschätzen zu können, sollten die Auswirkungen der geplanten Migration des Kartenportfolios betrachtet werden. Wer sind die Beteiligten? Welche Prozesse und Systeme haben wir? Und welche Abhängigkeiten haben die Systeme zu einander? Aus diesem Grund sind branchenspezifische Fachkenntnisse im kartengestützten Zahlungsverkehr (Prozesse, Produkte, Regularien und Standards) sehr wichtig, um bestmögliche Entscheidungen zu treffen.

Vorbereitung der Durchführung

Wird die Portfoliomigration vorbereitet und durchgeführt, ist eine enge Abstimmung mit den Fachbereichen für den Erfolg des Vorhabens entscheidend. Binden Sie alle Beteiligten mit ein, erfragen Sie ihre Erwartungshaltung und berücksichtigen Sie das fachliche Know how der Beteiligten. Nur über die jeweiligen Fachbereiche kann eine sauber umgesetzte Migration sichergestellt werden.

Die Erfahrung der SYNGENIO zeigt, dass eine frühzeitige Einbindung bereits in der Bestandsaufnahme und Anforderungsanalyse erfolgen muss. Ein bewährtes Instrument sind gut vorbereitete Workshops. Hier sollte u.a. ein gemeinsames Verständnis der Geschäftsprozesse in den Altsystemen sowie der Mehrwert eines neuen Systems herausgestellt werden. Die direkte Einbindung der fachlich und operativ verantwortlichen Personen ist für eine gute Vorbereitung und erfolgreiche Durchführung einer Migration essenziell.

Für die Wahl der richtigen Migrationsstrategie ist ein umfassendes Verständnis der Alt- und Zielsysteme erforderlich. Von der Kreditkarten-Portfoliomigration sind typischerweise immer mehrere, bestehende Altsysteme betroffen, die durch neue Systeme ersetzt werden. Aus diesem Grund müssen bereits zu einem frühen Zeitpunkt die Produkte, Geschäftsprozesse, Anwendungsfelder, interne und externen Schnittstellen, IT-Systeme und technischen Prozesse analysiert werden.

Hierbei unterstützt Sie die Syngenio mit ihrer Expertise. Sprechen Sie uns für weitere Informationen an.

Vorschau
Im dritten Teil dieser Serie wird Ihnen SYNGENIO weitere Erfolgsfaktoren näherbringen. Thema wird u.a. sein: Wie sieht ein Migrationskonzept aus?